Großalarmübung (Notfallübung) 2009 am Flughafen Lübeck

Der Flughafen Lübeck führte in den Abendstunden, in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck, eine Katastrophenvollübung durch. Diese Übung fand von 20:30 bis ca. 23:00 außerhalb der Öffnungszeiten des Flughafens statt, damit sämtliche Kräfte sich voll auf den Übungseinsatz konzentrieren können.

Als Übungsszenario wird eine Bruchlandung eines Flugzeuges des Typs „Canadair CRJ 700" simuliert. An der Übung nehmen neben den Vertretern des Flughafens natürlich auch externe Einsatzkräfte wie die Fachdienste des Katastrophenschutzes der Hansestadt Lübeck, die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren der Hansestadt Lübeck, das Technische Hilfswerk (THW), die Notärzte des Universitätsklinikums Campus Lübeck, die Polizei und Bundespolizei, Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Johanniter Unfallhilfe (JUH), der Malteser Hilfsdienst (MHT) und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sowie Teile der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg teil. Ziel der Übung ist es, die reibungslose Rettungskette am Flughafen Lübeck im Falle eines Großalarms sicherzustellen. Dazu muss der Flughafenalarmplan „geübt" werden, und die damit verbundene Überprüfung der taktischen Einsatzvorgaben, das Training und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachdienste und Einsatzorganisationen, die Beübung des Betriebes der Technischen Einsatzleitung der Feuerwehr sowie die Abarbeitung eines Massenanfalls von Verletzten unter Berücksichtigung der speziellen Gegebenheiten des Flughafenbetriebes werden durchgespielt.


Um den Ablauf der Rettungskette und die gemeinsame Abarbeitung eines Notfalles herauszuarbeiten zu können, stehen den Einsatzkräften sogenannte „Schiedsrichter" zur Seite, die das gesamte Szenario aufmerksam und neutral beobachten. Sie bewerten die Zusammenarbeit der einzelnen Beteiligten an verschiedenen Schauplätzen anhand von Checklisten. Beim abschließenden „De-Briefing" wird die Kritik so direkt an die Beteiligten weitergeleitet und es werden die einzelnen Szenarien analysiert. Weiterhin wird es eine gesonderte Nachbereitung mit den Übungsleitern aller Bereiche geben, um größtmöglichen Sicherheitsstandards für alle Beteiligten zu gewährleisten.

„Sicherheit ist für den Flughafen Lübeck ein sehr wichtiges Thema", so Tom Wilson, Geschäftsführer des Flughafens, und fügt hinzu: „Um größtmögliche Sicherheit für Passagiere, Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und sonstige Personen zu gewährleisten, führt der Flughafen regelmäßig solche Notfallübungen durch." Eine gesetzliche Verpflichtung schreibt dem Flughafen solch eine Großalarmübung alle 2 Jahre vor. Der Flughafen Lübeck hat sich jedoch selbst dazu verpflichtet, eine solche Übung jährlich durchzuführen, um größtmögliche Sicherheitsstandards für alle Beteiligten zu gewährleisten

Der Flughafen Lübeck möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung aller beteiligten Kräfte an dieser Notfallübung bedanken. Insbesondere sei all jenen ein besonderes Dankeschön gewidmet, die an ihrem freien Wochenende bzw. ehrenamtlich geholfen haben und so einen großen Beitrag zum Gelingen der Übung geleistet haben.


Ein fotografischer Ablauf der Notfallübung 2009

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Fotos und Copyright © 2009 by Olav and Helmut Groening .

Wir bedanken uns bei unseren Ansprechpartnern der Berufsfeuerwehr der Hansestadt Lübeck, der Polizeidirektion Lübeck und dem Flughafen Lübeck.

 

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